Tut tut- auf geht’s zur Führerscheinprüfung

Wir haben eine langweilige und vor allem anstrengende Woche hinter uns. Das kleine Mädchen hatte eine schlimme eitrige Angina und lag tagelang mit Fieber flach. Heute konnte sie nach 8 Tagen das erste mal wieder in den Kindergarten gehen, unglücklicherweise hat es nun mich erwischt. Ich wäre also heute liebend gerne einfach liegen geblieben und hätte mich tot gestellt, aber nachdem wir alle tagelang das Haus nicht verlassen konnten war auch Emils Drang nach Freiheit nun verständlicherweise riesengroß.
Also habe ich mich entschlossen, bei sonnigen 29 Grad (viieel zu heiß) und trotz furchtbaren Kopfschmerzen unser Lauflernauto zu schnappen und mit Emil die lang ersehnte Führerscheinprüfung zu machen.

Zuhause wird das Auto schon fleißig herumgeschoben- doch leider haben wir keine sehr große Wohnung, sondern nur eine kleine gemütliche, verwinkelte.
Kein Platz also für große Spazierfahrten.
Es wird aber sehr geliebt und nach 15 Monaten war es nun soweit, wir haben den Kinderwagen gegen das Auto getauscht und bei schönstem Wetter eine Runde durch Klein-Bullerbü gedreht.
Das klappte ganz hervorragend.
Keine Unfälle. Der kleine Fahrer war sehr selbstbewusst unterwegs, nicht zu langsam und nicht zu schnell. Lediglich das Lenken müssen wir noch ein wenig üben.

Ich bin ganz verliebt in das farbenfrohe Auto. Ich hatte lange überlegt, ob wir es zum ersten Geburtstag kaufen sollen oder nicht, auch weil wir noch einen Lauflernpuppenwagen von der Schwester haben und man solch ein Spielzeug nicht unbedingt in doppelter Ausführung anschaffen muss. Dieser wird allerdings noch ausgiebig bespielt und das außergewöhnliche Auto hatte es mir sofort angetan. Es schien das perfekte Spielzeug für unseren kleinen Jungen zu sein. Eigentlich wollte ich vernünftig sein aber als ich es dann doch erheblich reduziert entdeckt habe, konnte ich nicht widerstehen.
Ich hatte ein wenig Bedenken, dass die Farbe bei Zusammenstößen mit den Wänden oder Möbeln Spuren hinterlassen würde, so wie unser geliebtes Schaukelpferd, das leider jedesmal rote Striemen hinterließ, wenn es irgendetwas auch nur leicht berührt hat.
Aber das ist (bis jetzt) zum Glück nicht der Fall.
Außerdem ist der Wagen äußerst stabil und was ganz wichtig ist- kippsicher!

Emil transportiert alles mögliche damit und sitzt auch gerne selbst drin. Heute durfte der kleine Puppenfreund (ein Glückskind von Junikate Puppen) mit, den es ebenfalls zum ersten Geburtstag gab.

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Kindermund #2

Ich steige mit meiner dreijährigen Tochter in einen Aufzug ein, in dem es ziemlich riecht.
“Puh Mama, der Aufzug hat soo doll Mundgeruch!”

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Kleine Fische auf Zitronen-Joghurt-Torte

Kitkattorte

An Emils 1. Geburtstag habe ich das erste mal eine Kitkattorte gemacht.
Da die Kitkats lediglich außen angeklebt werden, hat man bei der Wahl des Kuchens / der Torte freie Hand. Hier eignen sich trockene Kuchen genauso gut wie Torten, man muss nur berücksichtigen, dass man seinen Kuchen eventuell noch mit einer Creme/ Ganache / Schokoladenglasur einstreichen muss, damit die Kitkats auch kleben bleiben.

Da ich bereits einen Schokoladenkuchen eingeplant hatte,  habe ich mich hier für eine Zitronen-Joghurt-Torte entschieden. Ich selbst bevorzuge trockene Kuchen und esse Torten gar nicht- unsere Gäste fanden aber, dass sie sehr lecker geschmeckt hat.
Daher habe ich nun hier das Rezept für Euch:

Kleine Fische auf Zitronen-Joghurt-Torte

Zutaten für den Boden:
150g Löffelbiskuits
125 Butter

Zutaten für den Belag:
600g Frischkäse
300g Joghurt
1 Zitrone
75g Zucker
3 Beutel Dr. Oetker Gelatine Fix
1 Päckchen Paradiescreme Zitrone
200ml Milch

Optional: blaue Lebensmittelfarbe und Knabber-Goldfische

Ich habe meine Torte im Tortenring gemacht, man kann aber auch eine Springform nehmen und den Boden weglassen. Ich habe einen Bogen Backpapier auf eine Tortenplatte gelegt und den Tortenring darauf gestellt.

Die Löffelbiskuits müssen zerbröselt werden. Hierzu kann man sie in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz zerkleinern, mir war das etwas zu mühselig und ich habe Mörser und Stößel benutzt. Manche machen es auch in einer Küchenmaschine.
Egal wie- am Ende sollten die Löffelbiskuits zu einem feinen Pulver zerkleinert sein.

Butter in einem Topf zerlassen und dann die Löffelbiskuits dazugeben und gut vermengen. Die Masse in den Tortenring geben und mit einem Löffel zu einem flachen Boden andrücken. Das ganze sollte dann zum aushärten für mindestens 20 Minuten in den Kühlschrank.

Eine Zitrone auspressen.
Frischkäse, Joghurt und Zitronensaft in eine Rührschüssel geben und mit einem Mixer glatt rühren. Alle 3 Packungen Gelatine fix auf niedrigster Stufe einrühren und noch 1 Minute weiterrühren.
Zucker unterrühren. Paradies Creme nach Packungsanleitung zubereiten und unter die Frischkäsecreme rühren.
Die Masse auf dem Boden gleichmäßig verstreichen – ich habe mir einen Teil zur Seite genommen und mit blauer Lebensmittelfarbe eingefärbt. Das wurde meine oberste Schicht. Mit dem Löffel habe ich Wellen gezogen, damit es aussieht wie Wasser.
Die Torte sollte nun für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank. Ich habe sie am Vorabend gemacht und die ganze Nacht drin gelassen.

Die Torte mit Hilfe eines Tortenhebers vom Backpapier lösen und das Backpapier unter dem Boden wegziehen, Springformrand mit einem Messer vorsichtig lösen und entfernen.

Nun müssen die Kitkats angeklebt werden. Bei dieser Torte kann man auf eine zusätzliche Schicht Ganache verzichten, die Kitkats haften von alleine schon recht gut. Zur Fixierung sollte man aber noch ein schönes Band drumherum binden.

Ich habe Kitkat minis benutzt, die sind trotzdem recht hoch. Zum Glück habe ich in einem verstellbaren Tortenring “gebacken”, ich musste ihn relativ klein stellen, um eine anständige Höhe zu erreichen. Ist der Kuchen oder die Torte viel niedriger als die Kitkats, sieht das einfach nichts aus. Oder man muss noch mit einer Füllung arbeiten.

Nun fehlen eigentlich nur noch die Fische und die Gäste können kommen …

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Kindermund #1

“Mama, darf ich in eurem Bett einen Furzelbaum machen?”
“Das heißt Purzelbaum, Schatz!”
“Ach, kackalakack!”

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In der Kinderfaschingshölle

Indianerin

Ich hasse Fasching.
Und ich weiß, dass es mir damit nicht alleine so geht.
Menschen hassen aus ganz unterschiedlichen Gründen die “fünfte Jahreszeit”.
Manch einer mag generell kein fröhlicher Mensch sein und erträgt es nur schwer, dass andere fast schon auf Knopfdruck gute Laune haben können. Manch einer verabscheut die Sauferei, den Dreck auf den Straßen, die plumpen Anmachen von Karnevalsjecken. Viele finden es einfach nur furchtbar affig, sich als erwachsener Mensch in ein Schlumpfkostüm zu zwängen.

Ich hasse Fasching aus anderen Gründen. Ich möchte sie gern erklären.

Ich habe 3 Kinder.
Kinder lieben Fasching, sich zu verkleiden, in eine andere Rolle zu schlüpfen. Einmal ein Held oder die schönste Prinzessin zu sein. In Kindergarten und Schule wird schön geschmückt und gefeiert, was eine schöne Abwechslung zum Alltag ist.
Und ja, ich freue mich da auch ganz ehrlich mit den Kindern. Manchmal bin ich erstaunt, als was die Kinder sich gerne verkleiden möchten, und wie unterschiedlich sie da in ihrer Persönlichkeit sind. Während für das große Kind das Schminken definitiv das Highlight überhaupt ist, lehnt das kleine zB sogar die gemalten Sommersprossen zum Pipi Langstrumpfkostüm ab.
Auch ich bin morgens furchtbar aufgeregt, wenn ich die Kinder schön verkleidet auf ihre Partys schicke.
Leider ist es mit der Faschingsparty in Kindergarten und Schule nicht getan. Da soll man doch bitte noch zum Faschingsumzug und zum Kinderfasching gehen.
Und genau hier beginnt das Grauen.

Faschingsumzüge.
Ich verkleide mich nicht gern. Ich kann das aber für meine Kinder tun, schließlich falle ich unter all den anderen Kostümierten nicht weiter auf.
Aber es ist kalt. 3 bis 4 Stunden in der Kälte stehen- da hab ich schon keine Lust drauf. Aber auch das kann ich ertragen. Als Mutter ist man ja leidensfähig. Große Begeisterung lösen bei mir die Kostüme der Teilnehmer allerdings nicht aus. Aber es geht ja auch um die “Kamelle”. Bonbons schmeißen, fangen, Tüten voll Süßigkeiten nach Hause tragen.
Furchtbar.
Was wir da schon alles mit nach Hause geschleppt haben! Ganz selten waren da einigermaßen sinnvolle oder richtig leckere Dinge dabei. Es kam schon mal vor, dass ich dachte “Oh cool, das ist ja wirklich toll”, aber 90% der geworfenen Sachen sind billigste Bonbons, Plombenzieher, Werbung oder Plastikmüll. Und Kuscheltiere. Mein Hassthema Nummer 1. Davon brauchen wir nicht noch mehr.
Und zuhause versuche ich möglichst unauffällig den ganzen Blödsinn wieder heimlich verschwinden zu lassen. Das muss ja schleichend passieren, aber 26 Popcorntütchen- die werden einfach nicht gegessen. Nicht, dass meine Kinder es nicht dürften. Sie tun es einfach nicht- aber oh Drama, wenn ich sie wegwerfe!
Dieses Jahr haben wir einen Tag vorher Geburtstag gefeiert und ich 2 Tage hektisch in der Küche verbracht- deswegen waren wir dieses Jahr nicht da. Wir haben ihn entspannt im Fernsehen geschaut, die Kinder haben sich verkleidet und wir Eltern haben immer mal wieder von hinten Süßigkeiten geschmissen.
Alle glücklich. Und warm wars auch.

Flamencotänzerin

Und heute: Faschingsdienstag.
Faschingsdienstag ist immer Kinderfasching bei uns im Stadtteil.
Was hab ich das als Kind geliebt!
Doch heute, als Mutter, ist es kaum zu ertragen.
Doch warum ist das so? Ich habe heute nochmal ganz besonders darauf geachtet, was mich daran eigentlich wirklich so stört.
Den Kleinsten haben Oma und Opa übernommen, wofür ich unendlich dankbar bin- denn sich mit einem Baby in die Kinderfaschingshölle zu begeben ist kein Spaß. Vor allem, wenn man ohne Unterstützung unterwegs ist. So wie ich. Jedes Jahr.
Hoch motiviert und mit der Absicht, ein wenig Spaß zu haben, habe ich mich sogar in mein Indianerinnenkostüm geworfen, was an sich schon ein großer Liebesbeweis für meine Kinder ist.
Aber auch dieses Jahr fand ich es ganz fürchterlich. Kinderfasching scheint nur noch aus Spielen, Spielen und nochmal Spielen zu bestehen. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen, die wievielte Reise nach Jerusalem  gerade stattfand. Danach Eierlauf, Ringwerfen, nochmal nach Jerusalem reisen. Dann bitte schnell runter von der Bühne, platz für die Garde machen. Danach wurde noch mal verreist.
Die Kleinen hatten Mühe auf die Bühne zu kommen, weil die Treppe immer überlaufen war. Viele waren zu klein, um überhaupt mitspielen zu können. Oder um sich gegen die Großen zu behaupten, die sich in der Schlange stets frech vordrängeln. Also mussten die Kleinen zuschauen. Nur war die Bühne so hoch. Ein Stück zurück gehen, um besser sehen zu können, nicht möglich. Da standen bereits die ersten Tische.
Generell kein Platz nirgendwo.
Ich glaube, es wurde nicht ein einziges mal getanzt. Und wenn, dann nur so kurz, dass ich es gerade nicht mitbekommen habe. Ständig musste ein Gewinner eines Spiels ermittelt werden, auch wenn es offiziell natürlich nur Gewinner gab.

Ich finde das furchtbar.
Spiele sind schön, und das ein oder andere sollte auf einer Kinderfaschingsfeier nicht fehlen. Aber warum macht man nicht einfach auch mal Musik an und lässt die Kinder einfach…..tanzen?
Hier ist das wie beim Kindergeburtstag. Zu viel Moderation ist tödlich. Kinder können sich durchaus auch ohne Anleitung beschäftigen und Spaß haben.
Da haben sie sich alle so schön als Schneewittchen, Harry Potter und Cowboy verkleidet und haben keinerlei Gelegenheit, auch mal ihre Rolle zu spielen.
Unsere dreijährige war heute so überfordert, dass sie es irgendwann aufgegeben hat, irgendwo mitspielen zu können oder auch nur zu beobachten, was da oben auf der Bühne passiert. Sie hat letztendlich ihren Spaß gefunden, indem sie einfach 2 Stunden lang von ein paar Stufen gesprungen ist.

Und deswegen hasse ich Fasching. Weil ich permanent denken muss: “Wie furchtbar!”
Ich habe heute beide Kinder gefragt, ob sie Spaß hatten, und beide bejahten dies.
Ich weiß, dass Kinder das anders empfinden als Erwachsene und auch viel anspruchsloser an solche Dinge herangehen.
Aber ich denke, die armen Kinder kennen es ja auch gar nicht anders.

Zum Glück haben wir woanders schon schönere Feiern erlebt und ich denke, für nächstes Jahr werden wir uns eine andere Veranstaltung suchen, die etwas kindgerechter ist. Mit Zeit zum freien Spiel und weniger Hektik. Es wird sich im Raum Frankfurt sicher irgendetwas finden, und dann gebe ich dem Ganzen auch nächstes Jahr wieder eine Chance.
Helau!

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Ein Schokoladentraum in Zartbitter- Emils Ostheimer Geburtstagskuchen

Schokotraum

Am Wochenende haben wir Emils ersten Geburtstag gefeiert- da musste natürlich ein besonderer Geburtstagskuchen her.
Da es ein Kuchen sein sollte, den auch er schon essen kann, wollte ich nichts zu sehr ausgefallenes.
Ich habe mich daher für einen saftigen Schokoladenkuchen entschieden, den ich dann schön verzieren wollte.
Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, geplant hatte ich aber etwas ganz anderes.
Ich hatte eigentlich vor, den Kuchen komplett in grünen Fondant einzudecken und eine große Teichlandschaft mit Gräsern und Steinen zu erschaffen, die von seinen neuen Ostheimer Tieren, die er alle zum Geburtstag bekommen sollte, bewohnt wird.
Ich hatte schon ein ziemlich präzises Bild davon im Kopf. Dementsprechend entsetzt war ich, als ich festgestellt habe, dass ich viel zu wenig Fondant hatte. Ich habe mich in den Mengen total vertan. Wie ärgerlich.
Die “Wiese” reichte gerade mal für einen runden Kuchen, und das auch nur als Tortenaufleger und nicht als kompletten Überzug. Ich war drauf und dran alles in die Tonne zu schmeißen, kurz vor Mitternacht und fix und fertig von eh schon viel zu wenig Schlaf in den letzten Wochen.
Ein paar aufmunternde Worte meines Mannes und ein paar mal kurz durchatmen hat dann aber geholfen, ich habe den grünen Fondant einfach so weit ausgerollt wie es ging, ausgestochen, fertig dekoriert und dann abgemessen, wie groß der Kuchen, den ich am nächsten Morgen backen wollte, noch werden darf, damit alles passt.
Leider haben nun nicht mehr alle neuen Tiere einen Platz auf dem Kuchen gefunden, aber deswegen ist er ja nicht weniger schön geworden.
Und hier nun das Rezept:

Schokoladentraum in Zartbitter

Zutaten:
50g Butter
200g Zartbitterkuvertüre
2 TL Instant-Espresso
1 Päckchen Vanillezucker
300g brauner Zucker
150ml Wasser
250g Mehl
50g Kakao
1 Päckchen Backpulver
100g Quark
5 Eier

Den Backofen habe ich auf 160 Grad Ober-Unterhitze eingestellt.
Da ich meinen Tortenaufleger aus Fondant nun schon fertig hatte, konnte ich nicht in der Springform backen sondern musste auf einen Tortenring ausweichen, bei dem ich die Größe entsprechend einstellen konnte.
Der Tortenring hat natürlich keinen Boden und weil der Teig doch recht flüssig ist, hat das überhaupt gar nicht funktioniert. Der Teig lief unten wieder raus, ich hab das ganze insgesamt 3 mal wieder aus dem Ofen genommen und wieder in die Schüssel geschüttet. Ich habe mehrfach versucht es mit Backpapier und Alufolie zu fixieren, alles vergeblich. Letztendlich habe ich den Tortenring in eine Quicheform gestellt, die nur etwas größer ist, und den Teig einfach rauslaufen lassen.
Nehmt bitte keinen Tortenring! Mit einer Springform werdet ihr keinerlei Probleme haben.

Wasser, Butter, brauner Zucker, Espresso, Vanillezucker und die in Stücke gebrochene Kuvertüre werden nun in einem Topf erhitzt, bis alles geschmolzen ist. Die Masse braucht nicht zu kochen.
Alles gut verrühren und abkühlen lassen, bis sie sich nur noch lauwarm anfühlt.
Das Mehl mit Kakao und Backpulver mischen und anschließend die Schokoladenmasse dazugeben. Mit einem Rührgerät verrühren, dabei dann nach und nach erst den Quark und dann die Eier dazugeben. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zu flüssig.

Den Teig in die Springform füllen und für ca 60 Minuten in den Ofen stellen.
Am besten mit einem Holzstäbchen überprüfen, ob der Kuchen schon fertig ist.

Zartbitter Ganache

Da ich den Kuchen nun nicht wie geplant komplett in Fondant einkleiden konnte, habe ich mich entschieden, ihn nun noch mit einer Zartbitter-Ganache einzustreichen.

Zutaten:
400 g Zartbitterschokolade
200 g Sahne

Die Schokolade am besten schon vorher möglichst klein hacken- dann schmilzt sie später viel schneller.

Die Sahne in einem Topf kurz aufkochen, den Topf von Herd nehmen und die Schokolade in die aufgekochte Sahne schütten. Das Ganze kann man nun 3 Minuten stehen lassen, bis die Schokolade zerschmolzen ist.
Nun alles gut verrühren und anschließend mit einem Mixstab die Ganache homogenisieren. Dabei den Stab möglichst eingetaucht lassen, damit die Ganache nicht zu schaumig wird.
Die Ganache nun bei Zimmertemperatur ca. 6-8h stehen lassen. Dadurch wird sie fest, die Konsistenz ist ähnlich wie Nutella.
Ich habe das Ganze etwas beschleunigt, indem ich sie eine Weile bei eisigen Temperaturen auf den Balkon gestellt habe.
Sollte die Ganache zu fest werden, kann sie auch nochmal ganz kurz in der Mikrowelle erhitzt werden.
Mit einem Backpinsel kann man die Ganache nun schön dick und gleichmäßig auf seinen Kuchen auftragen.
Bei Zimmertemperatur wird sie dann nach einer Weile wieder schön fest.

Der Kuchen war wirklich ein Traum! Ganz saftig und wunderbar schokoladig.
Unser Geburtstagskind hat dazu noch einen große Portion Sahne verdrückt- zur Feier des Tages ;)

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Eine Kipplasterliebe

Während die Mädels bereits im Oktober fleißig ihre Weihnachtswünsche zusammentrugen, wollte mir nicht so wirklich etwas für den kleinen Bruder einfallen.
Dass auch er mit seinen 10 Monaten etwas bekommen sollte, war klar.
Jedoch war bereits von den Schwestern einiges an Spielzeug vorhanden. Auf keinen Fall wollte ich noch mehr Zeug, dass nur kurzweilig bespielt wird. In dem Alter sind viele Spielsachen nur eine sehr begrenzte Zeit lang interessant, dann lernt das Kind neue Dinge und so manches Spielzeug wird schnell langweilig.
Es sollte also etwas sein, das längerfristig interessant ist. Das mit dem Kind eventuell mitwächst und möglichst langlebig ist.
Auf der Suche nach etwas Schönem für unseren Kleinsten habe ich dann den Kipplaster der Firma Ostheimer entdeckt.
Das war fast wie Liebe auf den ersten Blick. Aus Holz, massiv, stabil- und mit Gummireifen.
Ganz leise- ein Traum!

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Dazu habe ich mich für Baumscheiben von Grimm’s Spiel und Holz Design entschieden. Die Farben sind einfach wunderschön, oder?
Es sind auch recht große und schwere Teile dabei und man kann richtig große Türme bauen. Vor allem aber sind sie einfach super dazu geeignet, den Kipplaster zu beladen.
Wir hatten das perfekt Geschenk gefunden. Der Laster wird seit Wochen täglich bespielt und wirklich geliebt. Einladen, auskippen….das kann Emil schon alleine und hat sichtlich Spaß dabei.

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Natürlich kann er auch zum Tiertransport genutzt werden- die Spielmöglichkeiten sind grenzenlos.
Die große Schwester wollte ihn sogar schon auf seine Skateboardtauglichkeit testen.
Funktionierte nicht ganz so gut – aber zumindest wissen wir nun, dass der Kipplaster einiges an Gewicht aushält ;)

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Manchmal geht’s auch ohne Arzt!

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Gestern war es mal wieder so weit, eins der Kinder hatte Fieber und konnte nicht in den Kindergarten gehen.
Mittlerweile bin ich da echt gelassen. Wenn ich der Meinung bin, dass eins der Kinder zuhause bleiben muss, dann tut es das auch.
Das bedeutet auch, dass ich es in der Regel nicht zum Arzt schleppe.

Fieber, oder auch eine leichte Erkältung mit Schnupfen und Husten, sind für mich kein Grund, ein sich nicht wohlfühlendes Kind durch die halbe Stadt zum Kinderarzt zu bringen. Dort muss es unter Umständen recht lange warten bis es dran kommt- und ist nebenbei noch den Krankheitskeimen der anderen Kinder ausgesetzt.
Bin ich mit den Kindern alleine, sind wir in der Regel mit der Straßenbahn unterwegs- das ist anstrengend für alle.

Ich hatte darüber mal ein recht nettes Gespräch mit unserer Kinderärztin. Die war anfangs sehr verwundert, dass sie uns außer zu den vorgeschriebenen Untersuchungen (U 1-9) fast nie zu Gesicht bekommt. Wir haben uns daraufhin recht lange unterhalten und sie findet es toll, wie ich das handhabe.
Sie ist absolut davon überzeugt, dass ich schon zu ihr in die Praxis komme, wenn es wirklich nötig ist.
Und ich glaube, das habe ich mittlerweile recht gut im Gefühl.
Als die Kleine erst eine Blasenentzündung und direkt danach eine Bindehautentzündung hatte, haben wir natürlich sofort einen Arzt aufgesucht.
Das 3-Tage-Fieber hingegen, das fast jedes Baby einmal hat, beunruhigt mich nicht mehr. Das kenne ich vom ersten Kind.

Selbstverständlich war auch ich mal Erstlingsmutter. Und auch ich war in den ersten Monaten oft unsicher und habe gelegentlich unseren damaligen Kinderarzt aufgesucht, wo es eigentlich nicht nötig gewesen wäre.
Wenn man das erste mal so ein kleines Baby hat, das ständig furchtbar weint, tiefrote Bäckchen hat und dazu erhöhte Temperatur- da sorgt man sich natürlich. Dass das Baby in so einem Fall meist einfach nur zahnt, lernt man mit der Zeit.

Mit der Zeit wird man in vielen Dingen gelassener.
Ich bekomme jedoch immer wieder mit, wie viele Eltern doch scheinbar sehr ängstlich mit Kinderkrankheiten umgehen. Und ich meine nicht Eltern, die gerade das erste Baby im Arm halten. Auch Eltern von älteren Kindern sind da zum Teil richtig hysterisch.
Eine Bekannte musste neulich ihren Sohn aus dem Kindergarten abholen weil er Fieber hatte- und er wurde ohne Zwischenstopp zuhause direkt zum Kinderarzt geschleppt.
Aber warum?
Hat mein Kind Fieber, darf es es sich zuhause gemütlich machen. So lange es sich nicht extrem unwohl fühlt, darf es gerne eine Weile hochfiebern. Ansonsten bekommt es einen Fiebersaft. Oft ist am nächsten Tag schon wieder alles in Ordnung.

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Ich selbst gehe auch selten zum Arzt.
Ich darf ohne Krankschreibung bis zu 3 Tage zuhause bleiben, und die schöpfe ich auch aus. Geht es am 4. Tag nicht besser, schleppe ich mich zum Arzt für eine Krankschreibung.
Und wer weiß nicht, wie furchtbar es ist, mit hohem Fieber stundenlang in einem Wartezimmer zu sitzen, während man eigentlich nur im Bett liegen und sterben … schlafen will?
Das tu ich meinen Kindern nicht an. In den meisten Fällen haben die Kinder nur leichte Infekte, ich muss also nicht zum Kinderarzt um mir Husten-und Fiebersaft verschreiben zu lassen. Das habe ich im Haus oder hole es in der Apotheke, während mein Kind in Ruhe gesund werden kann.

Natürlich geht es nicht immer ohne einen Arztbesuch. Ich bin momentan in Elternzeit, ich kann mein Kind natürlich jederzeit Zuhause betreuen. Wer berufstätig ist und mit seinem Kind zuhause bleiben möchte, braucht in der Regel ab dem ersten Tag ein Attest vom Arzt. Da hat man natürlich keine Wahl.
Aber was ist mit Müttern wie mir? Die auch nicht unbedingt müssen?
Warum vertraut heute kaum noch jemand auf sein Gefühl?

Ich kenne so viele Eltern, die mit ihren Kindern am Wochenende oft stundenlang beim Notdienst sitzen, nur weil das Kind Fieber und eine Rotznase hat.
Vielleicht sollte man sich mal fragen, ob man das selbst auch gerne machen würde.

Dem kleinen Fiebermädchen von gestern geht es heute übrigens schon wieder ganz prima.
Unsere Entscheidung, den Tag gemütlich anzugehen, war also wieder absolut richtig.
Sicherheitshalber haben wir aber mal nachgesehen, wie es unserem kleinen Puppenjungen geht. Nicht, dass er noch versehentlich angesteckt wurde?!
Den schönen Arztkoffer von Le Toy Van gab es hier letztes Jahr zum Geburtstag und wird immer wieder gerne bespielt.

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“Mach dieses Buch fertig”. Das Buch für kleine und große Zerstörer

 

Meine große Tochter (9) ist ein Bücherwurm.
In unserem Stadtteil hält jede Woche für zwei Stunden ein Bücherbus und das Kind kommt wirklich immer mit einer vollen Tüte ausgeliehener Bücher zurück.
Ich freue mich sehr für ihr Interesse am Lesen, denn Bücher sind wirklich etwas wunderbares. Und natürlich ist es auch viel sinnvoller, als vor dem Fernseher rumzuhängen oder stundenlang in den Nintendo zu starren.
Was bei uns natürlich trotzdem immer wieder vorkommt. Schließlich sind auch wir eine ganz normale Familie.

Vor einer Weile habe ich in einer Spielzeughandlung etwas für die kleine Schwester gekauft und suchte daher nach einer Kleinigkeit für die Große. Man kann nicht immer allen gleichzeitig große Geschenke machen. Manchmal sieht man etwas, was eins der Kinder zur Zeit wirklich gut gebrauchen kann, aber deswegen kann man nicht zwanghaft nach gleichwertigen  Geschenken für die anderen suchen. Schließlich ist nicht immer Weihnachten. Jeder kommt mal dran.
Wenn es mir möglich ist, bringe ich den anderen dann gerne eine Kleinigkeit mit. Leider findet man für kleines Geld selten etwas, was man dennoch gut gebrauchen kann. Bevor ich irgendeinen Mist kaufe, lasse ich es dann oft lieber ganz.
Auf der Suche nach eben solch einer Kleinigkeit bin ich über dieses Buch von Keri Smith gestolpert.

Ein Mitmach- und Zerstörbuch.
Wie wunderbar abwechslungsreich!
Ich habe es in Ruhe durchgeblättert und war ziemlich angetan. Es sind herrliche Ideen darin, was man mit diesem Buch alles furchtbares anstellen kann.
Dinge, die man mit anderen Büchern natürlich niemals machen soll.
Hier dürfen Seiten geknickt, zerissen, beklebt und bespuckt werden. Das Buch wird, wie der Name schon sagt, regelrecht fertig gemacht.

Das Buch ist nicht explizit für Kinder gedacht, jedoch haben etwas ältere Kinder damit sicher ihren Spaß und können das meiste machen.
Meine Tochter hatte z.B. großen Spaß, eine Seite bei ihrer Freundin, die gleich nebenan wohnt, heimlich zu verstecken.
Schade, dass man da nicht die verwunderten Gesichter gesehen hat, als die Seite dann gefunden wurde!

Es gibt nur sehr wenige Aufgaben, die ich persönlich nicht gut finde. Zum Beispiel “Reibe diese Seite an einem dreckigen Auto entlang”.
Hier würde ich nicht wollen, dass mein Kind das einfach an einem wildfremden Auto macht, weil es sich schlichtweg einfach nicht gehört.
Auch verzichten wir darauf, eine Seite zu verbrennen, denn sinnlos zündeln wir in der Wohnung nicht rum. Da wir keinen Kamin haben, können wir die Seite auch nicht einfach ins Feuer werfen.
Die meisten Dinge sind aber einfach nur lustig und machen wirklich Spaß.
Ich habe erst gestern schmunzeln müssen, als ich eine Seite im Gefrierfach gefunden habe.

Wer Kinder im Schulalter hat und mal wieder nicht weiß, was man zu einem Kindergeburtstag verschenken soll: dieses Buch ist genau richtig!
Preislich im Rahmen und dennoch nichts, womit man nichts anfangen kann.

Nur sollte man vielleicht darauf achten, dass die Eltern Humor haben und den Spaß hinter dem Buch verstehen.

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Heute auf dem Kinderteller: lustige Gemüseschnecken mit Kräuterquark

 

Auf die Schnecken, fertig….los!

Wer hat nicht auch mindestens einen Gemüsemuffel in der Familie?
Erwachsene sind ja bekanntlich nicht so leicht zu bekehren- aber bei Kindern ist das noch ziemlich einfach.
Oberste Regel sollte hier sein: nichts erzwingen!
Es schmeckt einem einfach nicht alles und ich finde es gibt nichts schlimmeres, als etwas auf Biegen und Brechen essen zu müssen, das man überhaupt nicht mag.
Was man aber auf jeden Fall versuchen kann, ist Gemüse in verschieden Variationen immer wieder anzubieten.
Ich z.B. mag Sellerie eigentlich überhaupt nicht. Manche knabbern ihn Roh- ich hingegen mag den Geschmack von Sellerie nicht einmal in der Suppe.
Aber ich habe vor Kurzem festgestellt, dass er in Kombination mit Kräuterquark gar nicht mal so schlecht ist. Das passt sogar echt gut zusammen.
Glücklicherweise sind die meisten Kinder recht experimentierfreudig, vor allem wenn Essen auch noch ansprechend aussieht.

Warum also nicht mal ein Schneckenrennen auf dem Esstisch veranstalten?

Gemueseschnecken_01

Zutaten:

Schneckenkörper: Sellerie
Schneckenhaus: Gurke
Fühler: Schnittlauch
Augen: Honey Pops von Kellog’s
Füllung: Kräuterquark

Gemüseschnecken_02

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