Hallo, Herr Seeotter!

 

An unserem schönen Teich wohnt seit Samstag ein kleiner Seeotter. Ist er nicht süß?

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Hier gibt es schon den ganzen Tag Schneeregen und außer einem kurzen Gang zum Kindergarten verlassen wir garantiert nicht nochmal das Haus. Stattdessen machen wir es uns Zuhause gemütlich und kramen aus unserer Holzspielzeugkiste unsere schönen Schätze aus.
Bisher war unser Wohnzimmertisch stets ein sicherer Ort, wo die anderen in Ruhe puzzeln, malen oder spielen konnten. Doch seit neustem ist der kleine Bruder auf den Beinen und somit stets mittendrin im Geschehen.
Das freut uns natürlich alle, hat aber auch zur Folge, dass die schönen Spiellandschaften in Rekordzeit abgebaut werden. Daher auch die unscharfen Bilder. Schnell geknipst, und als ich bemerkt habe, dass die Bilder gar nicht scharf sind- war der schöne Moment auch bereits vorbei.
Aber es wird ja nun mal zum Spielen und nicht zum Anschauen aufgebaut.
Gelegentlich sorgt die neue Mobilität des kleinen Bruders natürlich zu Frust bei den Großen- da aber auch die seit neuestem großes Interesse an Babyspielzeug zeigen und ihm alles Mögliche einfach aus der Hand weg klauen, dürfen sie sich nicht beschweren. Da müssen sie durch.
Ich leider auch ;)

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Wie alle anderen Holzfiguren ist auch der Seeotter von Ostheimer und es gibt ihn aktuell bei DM zu kaufen.

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Heute auf dem Kinderteller: Eier-Muffins mit Gemüse

Eier-Muffins sind großartig.
Wunderbar geeignet als Frühstück- aber auch als kleiner Snack für Zwischendurch oder als Beilage zum Abendessen.
Noch dazu sind sie gesund, haben wenig Kalorien (wenn man den Käse weglässt) und sind schnell zubereitet. Und die Variationsmöglichkeiten sind riesig.

Das Grundrezept:
• Eier (pro Muffin etwa 1 Ei)
• Milch
• Gemüse nach Wahl
• Geriebener Käse

Ich habe zwei verschiedene Eier- Muffins gebacken, einmal mit Brokkoli und einmal mit Paprika und Tomate.

Was auch super geeignet ist: Spinat, Bacon, klein geschnittenes Hühnchen, Frühlingszwiebeln usw…

Die Eier werden mit etwas Milch verquirlt und mit Salz und Pfeffer leicht gewürzt. Wer mag, kann auch hier bereits geriebenen Käse untermischen.
Die Muffinformen mit Zutaten Deiner Wahl füllen und die Eiermasse anschließend darüber gießen.
Obendrauf noch etwas geriebenen Käse streuen und ab in den Ofen für 20 Minuten bei 180 Grad.

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Im Kühlschrank aufbewahrt sind die Muffins auch noch 2-3 Tage lang haltbar. Sie schmecken auch kalt lecker- richtig toll sind sie aber, wenn sie noch mal kurz in der Mikrowelle erhitzt werden.

Ich persönlich finde sie als Zwischendurch-Snack großartig- und den gönn ich mir jetzt in 5 ruhigen Minuten auf der Couch…

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Die Grillsaison ist eröffnet!

Zwischen Weihnachten und Neujahr findet jedes Jahr bei meinen Schwiegereltern die traditionelle Jahres-Abgrille statt.
Leider mussten wir diesmal kurzfristig absagen, weil es die Wetterverhältnisse einfach unmöglich machten, unsere Reise anzutreten.
Statt bei Schnee und Eis auf der Autobahn verbrachten wir den Tag lieber sicher auf unserem neuen Schlitten. Der lag letztes Jahr unterm Weihnachtsbaum, musste mangels Schnee aber ganze 369 Tage auf seinen ersten Einsatz warten.
Verrückterweise wurde das Wetter nur wenige Tage später so schön, dass man durchaus ein kleines Grillfest nachholen konnte.
Wie praktisch, dass dieses Jahr ein wunderschöner Spielzeuggrill aus Holz unterm Weihnachtsbaum lag. Da konnte direkt angegrillt werden.

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Der kleine Holzgrill ist von Sevi und kommt mit reichlich Zubehör daher.
Ein Steak, eine Hähnchenkeule, ein Fisch und ein bunt gemischter Spieß sollten selbst den größten Hunger vertreiben.

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Besonders schön finde ich, dass die jeweiligen Seiten von Fisch und Fleisch unterschiedlich bemalt sind. Einmal quasi im Rohzustand, und einmal schön mit Grillrostspuren.

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Die Kohle glüht bereits und damit alles schön gleichmäßig von beiden Seiten gegrillt werden kann, dürfen natürlich eine Grillzange und ein Grillhandschuh nicht fehlen.

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Mayonnaise und Ketchup dazu?

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Lediglich Teller und Besteck sind im Set nicht enthalten, unsere Kinderküche ist aber mit dem Koch- und Essgeschirr von Green Toys bereits gut ausgestattet.
Übrigens eine schöne und nachhaltige Alternative zu traditionellem Plastikgeschirr.
Die Spielwaren von Green Toys werden hauptsächlich aus recycelten Milchverpackungen  hergestellt. Das entstandene Material ist als eines der saubersten und sichersten Plastikarten bekannt. Sie enthalten weder Weichmacher noch BPA und sind darüber hinaus ausschließlich aus lebensmittelunbedenklichen Materialien. Gefärbt wird das Spielzeug mit Sojafarben.

 

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Goodbye 2014, adios Kinderwunsch, tschüss Babyspeck!

 

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2014 war definitiv ein ereignisreiches Jahr. Das Highlight war natürlich die Geburt unseres 3. Kindes und somit eine heil überstandene Risikoschwangerschaft.
Wenn ich an meine dritte Schwangerschaft denke, kommen mir noch immer die Tränen. Für außenstehende war ich eigentlich meist gelassen und stark, aber die innerliche Angst, erneut eine lebensgefährliche Uterusruptur zu erleiden, die war einfach überwältigend.
Meine Gebärmutter ist während der Geburt unseres 2. Kindes mehrfach gerissen und musste mit mehreren Nähten wieder geschlossen werden, dazu kam die Naht vom Notkaiserschnitt. Und gerade diese Nähte sind große Schwachstellen bei erneuten Schwangerschaften. Dazu kam, dass durch den Geburtsstillstand zu großer Druck vom Kopf des Babys auf die Gebärmutter ausgeübt wurde und ein Bereich stark ausgedünnt war. Das konnte nicht behoben werden. Hier war die Gefahr einer erneuten Uterusruptur besonders groß.
Ich vermute jede Frau kennt das Gefühl, wenn sie gegen Ende der Schwangerschaft so unglaublich rund ist, dass sie doch eigentlich jeden Moment platzen müsste.
Meine Angst, einfach wirklich “zu platzen” war in den letzten Wochen der Schwangerschaft kaum auszuhalten.
Ich bin so unendlich dankbar, dass alles gut gegangen ist und wir ein kerngesundes 5. Familienmitglied begrüßen konnten.

Wir sind dann auch komplett.
Unsere Familienplanung ist abgeschlossen.
Die Babysachen, die bereits zu klein sind und auch sämtliches Zubehör wie Stubenwagen, Wippe und co. werden bereits weiterverkauft.
Ein ziemlich schmerzhafter Vorgang. Mein erstes Kind habe ich vor 9 Jahren bekommen und seitdem die Babysachen wie einen Schatz gehütet. Schließlich war da stets ein Kinderwunsch.
Nun, da ich innerlich damit abgeschlossen habe, tut das Umsetzen doch ganz schön weh. Ganz bedeutende Dinge wie die ersten Strampler, ein besonderes Babyspielzeug oder zum Beispiel das Schaukelpferd, in dem alle 3 Kinder schon gesessen haben, werden aufgehoben. Vielleicht kann ich es an eins unserer Enkelkinder weitergeben.
Der Rest- kommt weg. Ich weiß gar nicht woher der Trennungsschmerz kommt, denn erstens schaffe ich eine weitere Schwangerschaft psychisch und körperlich nicht noch einmal und zweitens sind wir mit unseren 3 Kindern eigentlich auch ausgelastet.
Wenn da also nicht jemand Pläne ohne uns macht, dann brauchen wir das ganze Zeug nicht mehr.
Aber der Gedanke, nie mehr wieder ein gut riechendes Neugeborenes zu schmusen und die ersten überwältigenden Entwicklungsschritte mitzuerleben- das ist nicht leicht.

2014 war ich wirklich erstaunt, was ein Körper alles aushalten kann. Wie robust er doch tatsächlich ist.
Und 2014 war nun auch das Jahr, in dem ich meinen Körper nach 3 Schwangerschaften wieder etwas zurück geben wollte. Mehr Kraft und Gesundheit und damit verbunden für mich auch ganz wichtig- Gewichtsverlust.
Ich habe nach jeder Schwangerschaft ein paar Kilo drauf behalten und gehörte leider nie zu den Frauen, die schwupps einfach wieder schlank waren.
Meine erste Schwangerschaft habe ich mit schwachen 55kg bei einer Größe von 168cm gestartet und die dritte mit stolzen 81kg beendet.
Dabei hatte ich nur 12 kg zugenommen, was völlig ok ist.
Aber so richtig wohlgefühlt in meinem Körper habe ich mich schon Jahre nicht mehr. 2014 sollte sich das ändern.

2014 habe ich 17kg abgenommen.
Ich habe im Februar entbunden und bis Mai auf natürliche Weise 6 der 12kg verloren. Danach ging nichts mehr. Jedenfalls nicht von alleine.
Da wir im September endlich in unsere verspäteten Flitterwochen nach Finnland fliegen wollten, war September mein großes Ziel. In meinen Flitterwochen wollte ich mich wieder wohlfühlen und nicht ständig daran denken, den Bauch einzuziehen oder mir Gedanken machen, ob die Hose vielleicht unschön sitzen könnte.
Im Mai habe ich also angefangen, intensiv Sport zu machen und sehr strikt Diät zu halten. Und 2014 war für mich definitiv das Jahr des Verzichts. Während meine Familie samstags beim Familieneinkauf hingebungsvoll Bratwurst aß, stand ich entweder tapfer daneben oder bin in Geschäfte geflüchtet, um dem leckeren Geruch zu entkommen.
Und meine Familie hat gern und oft lecker ohne mich geschlemmt!
Das schwerste beim Abnehmen ist wirklich der Kampf mit dem Kopf. Wenn man es richtig angeht ist nicht Hunger das Problem, sondern die Lust auf irgendetwas.
Zum Glück hatte (und habe) ich einem Mann an meiner Seite, der bei jedem Hungergefühl stets bereit war in der Küche fix was gesundes für mich zu zaubern. Zu jeder Zeit. Auch wenn er mir wahrscheinlich oft lieber eine Tafel Schokolade in die Hand gedrückt hätte. Weil er sie mir gegönnt hätte- und vielleicht weil es sicher auch ab und zu gut für meine Laune gewesen wäre.
Verzichtet habe ich aber nicht nur auf bestimmte Lebensmittel, sondern auch auf Ruhepausen. Normalerweise gönne ich mir eine Auszeit, wenn das Baby Mittagsschlaf macht oder die Kinder mal vor dem Fernseher sitzen. Da gönne ich mir einen Kaffee und leg gern selbst mal die Füße hoch. Stattdessen waren diese wenigen Momente aber die einzige Möglichkeit, schnell in die Sportklamotten zu hüpfen, mein Training zu absolvieren und eventuell noch fix ungestört duschen zu können.

Zwischen Mai und September habe ich weitere 11kg abgenommen.
Ich bin demnach 17kg leichter in unsere Flitterwochen gestartet, ein unglaublich gutes Gefühl.

September2014
Danach habe ich mir eine Pause bis Jahresende gegönnt und versucht ganz normal weiter zu essen und nur gelegentlich Sport zu machen. In der ganzen Zeit konnte ich mein Gewicht problemlos halten, lediglich nach den Weihnachtsfeiertagen hatte ich wieder 1kg drauf.
2014 war demnach ein sehr ereignisreiches und auch anstengendes Jahr. Und es war wunderschön.
Ich freue mich auf 2015, ein paar Kilos dürfen noch gehen. Durch den Sport hat man so viel mehr Ausdauer und Energie für den Alltag, daran möchte ich festhalten.
Und was sind meine Vorsätze für dieses Jahr?
Eindeutig mehr Schlaf!
Im letzten Jahr gab es viele viele Nächte, in denen ich nur 4-6 Stunden Schlaf (und das oft nicht mal am Stück) bekommen habe. Das muss sich dringend ändern.
Natürlich waren unsere Kinder nachts oft Störenfriede, aber durch so wenig Zeit tagsüber für mich selbst kann ich mich abends schlecht von meiner “Freizeit” trennen. Viel zu oft sitze ich bis nach Mitternacht noch am Laptop oder vorm Fernseher, um einfach diese Ruhe zu genießen.
2015 arbeite ich daran.

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Handabdruck-Weihnachtsmann aus Salzteig

Weihnachtsmann

Eine süße Idee zum Verschenken oder auch als Erinnerung für später ist dieser Handabdruck aus Salzteig, den wir natürlich passend zur Jahreszeit als Weihnachtsmann angemalt haben.

Perfekt für spontane Bastelaktionen, die Zutaten für den Salzteig hat wahrscheinlich jeder in seinem Küchenschrank:

1 1/2 Tassen Mehl
1/2 Tasse Speisestärke
1 Tasse Salz
1 Tasse Wasser
1-3 EL Öl

 

salzteigDie Zutaten vermischen, zu einem festen Teig verkneten und dann mit dem Nudelholz ausrollen. Möglichst nicht so dünn, da man ja auch noch etwas Spielraum braucht, um einen ordentlichen Handabdruck hinterlassen zu können. Außerdem zerbricht es hinterher nicht so schnell.
Sollte der erste Versuch nicht gleich perfekt sein- kein Problem, der Salzteig kann, anders als bei Gips, einfach wieder neu verknetet und ausgerollt werden.
Anschließend wird der Abdruck einfach mit einem Messer ausgeschnitten.

Bevor man den Handabdruck anmalen kann, muss er erst richtig trocknen.
Das Trocknen von Salzteigmodellen muss sehr sorgfältig durchgeführt werden da sonst, vor allem bei etwas dickeren Modellen und zu schnellem Trocknen, Risse und Blasen im Teig auftreten. Wird Salzteig nur an der Luft getrocknet, wird er nicht richtig hart, da die hohe Menge Salz im Teig Feuchtigkeit aus der Luft zieht.
Am besten lässt man den Handabdruck einen Tag an der Luft vortrocknen.
Am nächsten Tag beginnt der Trockenvorgang  im Backofendann mit Ober- und Unterhitze bei 75°C, je halber cm Dicke 1 Stunde.
Dann weiterbacken unabhängig von der Dicke 1 Stunde bei 120°C und 1 Stunde bei 150°C.

Erst wenn der Handabdruck richtig getrocknet ist, sollte man mit dem Bemalen anfangen. Hier ist leider wirklich Geduld gefordert weil sonst hässliche Risse entstehen und die Farbe dadurch aufreißt.

Wer das Ganze als Anhänger gestalten möchte, sollte unbedingt vorher dran denken, ein kleines Loch in den Teig zu stechen.
Zum Bemalen eignen sich am besten Acrylfarben. Wer mit Wasserfarben malen möchte, sollte die Figur erst mit Deckweiß oder Fassadenfarbe grundieren, da sonst die Wasserfarbe in den Teig einzieht.

Viel Spaß beim Nachbasteln und frohe Weihnachten!

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Oh Tannenbaum – Waffeln

 

Ohtannenbaumwaffeln

Auf unserer To Do Liste für den 4. Advent stand heute unser Weihnachtsbäumchen.

Den Weihnachtsbaumkauf empfand ich schon immer als Stress pur.
Schön muss er sein, möglichst gerade und voll. So eine schiefe Krücke mag man sich ja nicht so gerne hinstellen.
Gekauft werden muss er natürlich auch irgendwo. Das heißt für uns: alle Kindersitze müssen ausgebaut werden, damit der Baum überhaupt rein passt. Auf unserer Rückbank stehen davon dieses Jahr nun schon 3 Stück.
Und die Kinder, die müssen natürlich auch solange irgendwo bleiben.

Ist er dann da, passt der Stamm nicht in den Weihnachtsbaumständer. Jedes Jahr wird dran gesäbelt, bis er passt.
Ein nadelnder Baum ist mit kleinen Kindern auch kein Spaß, und wenn er dann wieder gehen muss, tut er mir leid. Gefällt, um zwei Wochen schön geschmückt zu sein.
Und um anschließend auf die Straße geworfen zu werden.
Ich fands schon immer blöd.
Und aus diesem Grund haben wir nun schon das 3. Jahr einen unechten Baum.
Der riecht natürlich nicht so gut- aber das taten unsere Nordmanntannen auch nie wirklich.
Schön voll und gerade ist er, unser Kunstbaum. Aber natürlich nicht ganz so schön wie ein echter. Dafür wird er innerhalb von 5 Minuten aus dem Keller nach oben geholt und genau so schnell geht es auch wieder abwärts. Aber das schlechte Gewissen- und den Stress, die bin ich nun los.

Heute wurde unser Kunstbäumchen also fleißig von den Kindern geschmückt und passend dazu gab es “Oh Tannenbaum Waffeln” zum Frühstück.
Den Waffelteig habe ich mit Kardamom und Zimt verfeinert, das schmeckt so richtig schön Weihnachtlich. Die einzelnen Waffeln sind mit Aprikosenmarmelade miteinander verklebt….. eine himmlische Kombination!

 

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Advent, Advent, ein LEDlein brennt…

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Auf Instagram bewundere ich schon seit Tagen die tolle Weihnachtsdekoration von anderen. Da scheinen richtige Künstler am Werk zu sein. So viele tolle unterschiedliche Stile- von klassisch weiß-rot bis kunterbunt. Ein Heim schöner als das andere.
Ich hingegen habe irgendwie festgestellt, dass ich mit jedem weiteren Kind weniger Lust habe, unsere Wohnung zu dekorieren. Dabei ist es nicht mal so, dass unsere Kinder alles abräumen.
Es ist viel eher so, dass meine Augen bereits satt sind von all dem Zeug, das hier eh schon rumliegt.
In unserem Wohnzimmer wird ganztägig gespielt. Da liegt die Krabbeldecke vom Baby, hier eine leere Legokiste, und drumherum- der leider schon wieder abgerissene Wolkenkratzer aus Vollplastik. Malbücher, Stifte und Bauklötze. Die Kinder schaffen das Zeug heran, und ich es wieder weg. Natürlich nachdem es bespielt wurde.
Wir haben eine kleine Wohnung und da können die Kinder einen aufgeräumten Raum innerhalb weniger Minuten in eine Gefahrenzone verwandeln.
Im Moment kann ich mir kaum vorstellen, nun auch noch überall schöne Sternchen und Kugeln dranzuhängen.

Mein Mann sagt gerne, am liebsten hätte ich eine Wohnung, der man nicht ansieht, dass außer mir noch jemand hier wohnt.
Das ist natürlich übertrieben. Bei uns sieht es nicht aus wie in einem Möbelprospekt, ohne persönliche Note und klinisch rein.
Ich muss aber zugeben, das würde mir gefallen! Nach einer bunten Phase haben wir nun weiße Möbel und hellgraue Wände. Es gibt wenig Farbtupfer und so gefällt es mir wirklich am besten. Wenn hier tagsüber so viel Spielzeug liegt bin ich abends oft unendlich froh, dass alles wieder weggeräumt ist und ich einfach wieder…. nichts sehe. Dann sieht es tatsächlich für ein paar Stunden so aus, als ob hier auch Erwachsene wohnen.

Aber natürlich geht es auch nicht ganz ohne weihnachtliche Dekoration. Was natürlich sein muss, ist ein Adventskranz.
Und das hier ist unserer. Unserer Adventskranz, der gar keiner ist.
Weil es eigentlich eine mit Moos befüllte Holzschale ist, dekoriert mit Schleichfiguren und 4 LED Kerzen.
Ich dachte, ich mach das dieses Jahr mal so. So anders als andere.
Und ja- künstliche Kerzen verbreiten wenig Stimmung. Aber diese sind relativ natürlich, außen aus Wachs und flackern sogar.
Letztes Jahr hatten wir noch echte Kerzen und den Adventskranz auf dem Küchentisch stehen, mit dem Ergebnis, dass er eigentlich recht wenig angezündet wurde.

Dieses Jahr steht er nun wieder im Wohnzimmer. Aber ganz ehrlich- mit 3 Kindern bin ich ständig auf den Beinen, ich kann bei bestem Willen nicht garantieren, stets ein Auge auf brennende Kerzen zu haben. Daher tauschen wir dieses Jahr ein wenig Stimmung gegen mehr Sicherheit ein.

Adventskranz

Igelchen

Rehlein

 

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Weihnachten mit Ostheimer

Auch bei uns war am Wochenende der Nikolaus.
Er brachte Mandarinen, Schokolade und ein wunderschönes Einsteigerset der Ostheimer Weihnachtskrippe.
Ich kann mich nicht erinnern, dass meine Familie je an Weihnachten eine Krippe aufgestellt hat- und ehrlich gesagt hat mir auch nie etwas gefehlt.
Egal wo ich auch mal eine zu sehen bekam- ich fand sie einfach nie schön. Altbackene Figuren mit wenig Charme- einfach etwas, auf das ich gut verzichten konnte.
Unsere große Tochter jedoch besuchte ein Jahr lang einen katholischen Kindergarten und wurde da ziemlich geprägt- für sie gehörte das irgendwie zu Weihnachten dazu.
Ich habe das ein paar Jahre ignoriert, denn ehrlich- so etwas hässliches wollte ich mir einfach nicht ins Wohnzimmer stellen.
Seit letztem Jahr sammeln wir nun die wunderschönen Holzfiguren von Ostheimer und vor kurzem habe ich entdeckt, dass es auch eine Ostheimer Krippe gibt.
Das Angebot von Figuren und Ställen ist riesig, da bleiben einfach keine Wünsche übrig.
Und, was für mich unglaublich wichtig ist: die Figuren sind zum Spielen da und nicht nur reine Dekoration.
Die einzelnen Figuren sind wunderschön und farbenfroh bemalt, ganz und gar nicht altbacken.
Doch, das Aufstellen so einer schönen Weihnachtskrippe konnte ich mir gut als weitere, neue Weihnachtstradition vorstellen.
Daher war unsere große Tochter nicht die Einzige, die sich am Nikolausmorgen ziemlich gefreut hat.

Krippe_mit_Diorama

Das mitgelieferte Diorama ist sehr hübsch und ersetzt eigentlich ganz gut einen Stall, da aber die Außenseite nicht bemalt ist, stört mich der Blick auf weiße Pappe ein wenig. Irgendwie habe ich nicht den richtigen Platz dafür gefunden.
Nächstes Jahr werde ich sicher in einen schönen Stall investieren und die Sammlung um ein oder zwei Figuren erweitern.
Vorerst sind Maria und Josef erst mal bei unserer Puppenstubenfamilie untergekommen, da war im Erdgeschoss noch ein wenig Platz.

Krippenhaus

MariaundJosef1

OchsundEsel

Haus2

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Eigene Weihnachtstraditionen: Nikolaustag

“Einmal werden wir noch wach,
heißa, dann ist Niklaustag!”

Ach, was war das als Kind immer spannend- der Abend, bevor der Nikolaus kommt. Da wurden aufgeregt die Stiefel geputzt und weit nach Bettzeit nochmal zum Klo gewandert, nur um heimlich zu lauschen, ob der Nikolaus nicht doch schon draußen über den Flur schleicht.

Dieses Jahr versuche ich ganz besonders, die Adventszeit für unsere Kinder schön zu gestalten. Als junge Familie haben wir noch nicht so viele eigene Weihnachtstraditionen. Natürlich backen auch wir jedes Jahr Plätzchen, stellen einen Adventskranz auf und lesen Weihnachtsbücher. Aber so richtig eigene Traditionen, die jedes Jahr in besonderer Art wiederkehren, die fehlen mir ein wenig.

Für Nikolaus dieses Jahr habe ich daher ein wunderschönes Buch besorgt, das Kindern kindgerecht erklärt, wer der Nikolaus eigentlich ist- und dass sein Gehilfe Ruprecht wahrlich niemand ist, vor dem sie Angst haben müssen. Dazu ist das Buch wirklich traumhaft schön illustriert.
Wir haben das Buch am Abend bevor der Nikolaus kommt gelesen, bei Kerzenschein und Mandarinen. Und als kleine Überraschung habe ich dazu passend noch die zwei Holzfiguren von Ostheimer besorgt, mit denen sie die Geschichte jederzeit nachspielen können.

Nikolaus3

Ab sofort dürfen sich also auch unsere Puppenstubenkinder über Besuche vom Nikolaus und seinem Gehilfen Ruprecht freuen.
Und wenn sie gerade nicht bespielt werden, sind sie einfach eine wunderschöne Weihnachtsdekoration.
Unsere erste, neue Weihnachtstradition ist entstanden- im Januar werden die Figuren gut verstaut und erst am Abend vor Nikolaus wieder herausgeholt. Wenn wir wieder dieses wunderschöne Buch bei Kerzenschein lesen.

Nikolaus

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24 Röllchen

Ich liebe liebe liebe diese ganz einfachen, billigen Schokoladen Adventskalender.
Nicht nur, dass diese bei weitem am besten schmecken- nein, sie sind mit ihren schönen, weihnachtlichen Bildern auch wesentlich schöner als sämtliche Schokaladenkalender, die für Kinder auf dem Markt sind.
Meine Kinder sind immer begeistert, dass hinter jedem Türchen ein hübsches Bild steckt, plus Schokolade, die auch noch die gleiche Form hat.
Und ich gebe zu- ich gönne mir auch jedes Jahr einen eigenen. Warum auch nicht!?
Aber dieses Jahr, dieses Jahr liebe ich einen anderen Adventskalender:

Adventskalender          Adventskalender

Den Tannenbaum aus 24 Klopapierrollen hat unsere Große (9) für uns gebastelt- und darüber habe ich mich wirklich riesig gefreut. Drauf steht “I love Ma(ma) + Pa(pa)= L<3

Wie herzig ist bitte das?

Nun dürfen wir jeden Tag ein Röllchen öffnen.
Bisher war natürlich Schokolade drin und zwei Gutscheine: einmal für uns Einkaufen gehen und einmal Styling… natürlich bei ihr.
Die nächsten Tage werden auf jeden Fall spannend…

 

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